Ashitaka:
Er ist der letzte Anwärter auf den Thron seines Volkes den Emishi. Als er versuchte sein Dorf vor einem Dämon zu schützen fügte ihm dieser eine unheilbare Wunde zu, die gibt ihm zwar unglaubliche Kräfte wird im aber früher oder später das Leben nehmen. Seit er in der Eisenhütte eingetroffen ist versucht er zwischen den verfeindeten Parteien zu vermitteln, doch kann er sich mit dem Hass den den beide Seiten übermitteln nicht abfinden. Mit dem Wolfsmädchen verbindet ihm bald eine tiefe Freundschaft und er wird auch im Wald von Moro und ihren Kindern akzeptiert. Sein außergewöhnliches Reittier weicht ihm nie von der Seite…sein Name ist Jakul.
San:
Ashitaka beobachtet San als sie gerade eine Wunde der Wolfsgöttin mit dem Mund reinigt.In dieser Szene sieht man schon wie eng San mit den Tieren des Waldes verbunden ist.Sie wurde als Baby von ihren Eltern im Wald ausgesetzt und von Moro und ihren Kindern aufgezogen, darum steht sie auch den Menschen mit großem Misstrauen gegenüber. Das ganze wird noch Verstärkt als Madame Eboshi den Wald abholzt und den Tieren den Lebensraum nimmt. Mit der Zeit fasst San aber immer mehr Vertrauen zu Ashitaka und fühlt sich zu ihm hingezogen. Wenn sie die Menschen angreift trägt sie immer eine schauerliche Tonmaske…die sogenannte Domen. Als Waffen benutzt sie Messer und Speere….diese wurden aus Wolfszähnen hergestellt.
Madame Eboshi:
Sie kam einst zur Eisenhütte und veränderte so einiges: für sich legte sie einen kleinen Garten an und außerdem baute sie die Schmelze zu einer Festung aus. Nachdem sie mit ihren Anhängern den Wald niederbrannte -mit mächtigen Feuerwaffen-machte sie aus Nago einen Dämon….seit dem muss sie sich vor San und den Wölfen in acht nehmen.Durch den Wohlstand in der Eisenhütte wird sie auch oft in Kämpfe mit den Samurais verwickelt, die den begehrten Rohstoff für sich haben wollen…diesen Rohstoff erhält Eboshi aus den Adern unter den Wäldern. Man weiß nicht so recht was man von ihr halten soll: einerseits kauft sie Prostituierte frei und nimmt Kranke und Bettler auf …andererseits geht sie Rücksichtslos mit dem Wald und seinen Bewohnern um.
Jigo:
Ashitaka rettete ihm vor einer Horde Samurais das Leben und bald darauf trafen sie sich auf einem Markt wieder….nach dieser kurzen jedoch freundlichen Begegnung kommt es erst gegen Ende zu einem Wiedersehen. Doch Jigo hat auch eine andere Seite…er ist Anhänger eines Geheimbundes…den Shishoren (Bund der Meister). Er hat den Auftrag vom Kaiser bekommen ihm den Kopf des Waldgottes zu überbringen. Dafür nimmt er auch die Hilfe von Madam Eboshi entgegen…da für sie der Waldgott nur ein Hindernis für ihre Eisenschmelze ist. Bald erkennt man dass hinter dem kleinen Mösch mehr steckt…seine Gier und der Wille den Waldgott zu enthaupten machen ihn unberechenbar. Obwohl er Ashitaka freundlich gesinnt ist wird er rasend vor Wut und attackiert ihn als er versucht seine Pläne zu durchkreuzen.
Gonza:
Er ist sozusagen die rechte Hand von Eboshi und befehligt die Wachen und ebenso die Ochsentreiber. Auch er zeigt dem Wald und den Tieren gegenüber keinerlwi Gefühle und sieht in Ashitaka von Anfang an eine Gefahr. Er ist ein loyaler Diener der Herrin Eboshi und weich nicht von ihrer Seite, trotz seiner imposanten Statur und seinem Aufterten ist er eher ängstlich und nicht so mutig wie es den Anschein hat.
Toki:
Sie wurde, wie die anderen Frauen auch, von Eboshi aus einem Bordell freigekauft. Sie achtet ihre Herrin und ist auch eine sehr lebenslustige Frau und ist unter den Fauen so eine Art Anführerin. Gegenüber Ashitaka ist sie immer höflich und freundlich und bewundert seine Kraft und seinen starken Willen. Sie verteidigt zusammen die Eisenhütte mit eisernem Willen bis zum Schluss.
Kohroku:
Er ist ein freundlicher und lebenslustiger Mensch, außerdem arbeitet er als Ochsentreiber in der Eisenhütte. Er wird bei einem Angriff der Wölfe von einem Gebirgspass gestoßen und von Ashitaka gerettet. Seine Verletzungen (ein gebrochener Arm und Bein) sind bis zum Ende nicht genesen…deshalb nimmt er auch nicht bei der Schlacht mit den Wilschweinen nicht teil. Seine Partnerin ist Toki…im Vergleich zu ihr ist er eher ängstlich und zurückhaltend, auch zu den Bewohnern des Waldes.
Waldgott:
Er ist das mächtigste Wesen im Wald und besitzt die Gabe Verletzungen zu heilen…aber auch Leben zu geben und zu nehmen. Sein Kopf, so sagt man, schenke einem ewiges Leben. Er kommt in zwei Gestalten vor: Am Tag bewegt er sich mit der Form eines Hirsches durch den Wald, doch wenn die Sonne untergeht verwandelt er sich in einen sogenannten Nachtwandler…in dieser Form ist er gigantisch Groß und überragt sogar die Bäume des Waldes. Als er Enthauptet wird absorbiert er die Energie der Pflanzen und Tiere und steigert dadurch seine Größe noch um ein vielfaches.
Moro:
Sie ist mit ihren 300 Jahren die klügste unter den Tiergöttern…sie war es auch die die junge San aufgenommen hat und aufzog. Sie hat neben ihrer Adoptivtochter San noch zwei weitere Kinder: zwei weiße (etwas kleinere) Wölfe. Eine Besonderheit von Moro ist ihr gespaltener Schweif mit zwei Ruten. Sie geht immer entschlossen auf eine Sache zu und regeneriert sich nicht als sie von einer Schusswaffe tödlich verwundet wird. Obwohl sie die Menschen über alles hasst, erkennt sie in Ashitaka einen Freund des Waldes und der Tiere. Den Stamm der Wildschweine gegenüber ist sie wenig offen….den einzigen Eber dem sie achtung schenkt ist Okoto. Als letzte Handlung beißt sie der Herrin Eboshi den rechten Arm ab.
Moros Söhne:
Diese beiden Wölfe gleich vom Aussehen sehr ihrer Mutter, doch sind sie kleiner und haben keinen gespaltenen Schweif. Sie sind sehr geschickt, stark und zäh. Ashitaka befreit einen der Wölfe aus einem Haufen toter Wildschweine und daraufhin hilft er ihm San in dem dichten Wald zu finden. Beide überleben zusammen mit den Wildschweinen am See und ziehen zam Ende mit San wieder in den Wald.
Nago:
Er ist eines der größten Wildschweine und kämpft bis kurz vor seinem Ende gegen die Bewohner der Eisenhütte. Mit Erfolg verhinderte er dass sie sich an den Erzvorkommen unter dem Wald hermachten…bis Madame Eboshi auftauchte. Als er von einer Kugel ihrer Feuerwaffe in den Leib getroffen wurde verwandelte er sich in einen Dämon. Er flüchtete Richtung Osten und durch seinen Hass auf die Menschen fraß ihn der Dämon innerlich regelrecht auf. Durch Ashitaka wurde er niedergestreckt, nachdem er ihn mit dem Fluch belegte.
Okoto:
Er gilt in den Augen von Moro als das weiseste Wilschwein. Mit einem Alter von fast 500 Jahren ist er auch der älteste der Wildschweingötter und außerdem blind. Doch er hat eine außergewöhnliche Fähigkeit…er kann Situationen und Geschichten mit dem Geruchssinn aufnehmen. So erfährt er auch von Ashitaka über Nagos Schicksal. Mit seinem Stamm nimmt er die Reise auf um gegen die Menschen zu kämpfen. Als er sich am Ende auch in einen Dämon verwandelt nimmt ihm schließlich der Waldgott das Leben.
Jakkul:
Er begleitet seinen Herren überall hin außerdem ist er sehr wendig und geschickt im felsigem und unwirtlichem Gelände. Die Schnelligkeit ist in vielen Situationen eine große Hilfe. Jakkul ist eine besondere Gattung: ein Sambar…diese stammen von den Einhörnern ab. Ausschließlich die Emishie benutzen sie als Reittiere.
Die Baumgeister:
Diese kleinen Wesen sind sehr verspielt und Bewohner des Waldes. Sie können ihre Körperfarbe selbst regulieren und sind somit manchmal weiß oder sogar mal ganz unsichtbar….auch transparent können sie werden. Nur wenn ein Wald vollkommen gesund ist findet man diese Wesen. Alle Baumgeister haben eine Mutter…dies ist meist ein besonders großer und starker Baum. Die Bewohner der Eisenhütte fürchten diese kleinen Wesen, Ashitaka hingegen kennt sie aus seiner Heimat und weis um ihren Nutzen…..sie weisen ihm den Weg aus dem Wald heraus und führen ihn zur Eisenhütte.
Kaya:
Sie ist aus dem selben Dorf wie Ashitaka, sie ist noch sehr jung und sieht in dem jungen Prinzen schon den Mann ihres Lebens. Der Brauch untersagt es ihr Ashitaka bei der Abreise zu sehen doch sie schenkt ihm noch einen Anhänger , in der Form eines Messers, als Erinnerung und Liebsbeweis. Ashitaka schenkt diesen Anhänger später an San weiter, woran man sieht wie viel sie ihm bedeutet.
Ji-san:
Er ist einer der Ältesten im Dorf und sichtet zusammen mit Ashitaka den Dämon Nago. Er nimmt auch an dem Rat teil in dem Ashitaka die Prophezeihung von Mutter Hii entgegennimmt.
Mutter Hii:
Sie ist die Dorfälteste und zugleich die Schamanin des Stamms. Sie ist diejenige die dem sterbenden Nago die letzte Ehre erweist und sich um Ashitakas Wunde kümmert. Nachdem sie das Orakel befragt hat gibt sie dem Prinzen den Rat der Spur des Ebers nach Westen zu folgen und dessen Herkunft zu ergründen.